Stadtguet Schwarz
So ab sofort gibt es unser beliebtes Stadtguet Schwarz
auch in der 0.33 cl Flasche. Zu kaufen in der Brauerei
und bei den Getränkehändlern.
In diesem Sinne eine schöne und erholsame Weihnachtszeit!
Die Brauerei hat am Samstag 29. Dezember
von 10:00 bis 14:00 Uhr Uhr geöffnet, um
die Glocken für die Silvesternacht aufzufüllen.
Ihr Stadtguet Team
Aufrichte der neuen Landi Neftenbach am 4. Oktober 2012.
Das Team ist bereit die Gäste können kommen.
Als Gemeinderätin hatte Yvonne Beutler (SP) einst mit einer Interpellation den städtischen Bierliefervertrag ins Visier genommen. Als Finanzvorsteherin kann sie nun sein Ende verkünden. Entschieden hat der Stadtrat aber noch in alter Besetzung. «Er hat befunden, dass es nicht mehr zeitgemäss ist, solche Verträge auszuhandeln», sagt Beutler. «Er möchte den Betrieben mehr unternehmerische Freiheit geben.»
Bisher verpflichtete die Stadt die Pächter ihrer 14 Restaurants dazu, ausschliesslich Haldengut oder andere Biere der Heineken-Gruppe auszuschenken. Dafür zahlte der Brauriese 18 Prozent des Bierumsatzes als Rückvergütung in die Stadtkasse. Jährlich kamen so über 30 000 Franken zusammen. Die Wirte, welche diesen Umsatz erwirtschafteten, gingen dabei leer aus. Dafür gewährte ihnen die Stadt günstige Mieten und hilft beim Unterhalt der Infrastruktur.
«Der Bierliefervertrag ist historisch gewachsen», sagt Erich Dürig, Bereichsleiter Immobilien. «Wir haben diesen alten Zopf nun abgeschnitten. Damit sind wir einem Wunsch der Wirte nachgekommen.» Diese dürfen nun selbst verhandeln und allfällige Prämien einstreichen. Teurer wird ihr Zins für die laufende Pachtzeit trotzdem nicht. Verzichtet die Stadt also ersatzlos auf die Biereinnahmen? «Ja», sagt Dürig. Die Stadt mache ihren Betrieben dafür strenge Auflagen, was gesponserte Artikel betreffe. Grelle Werbestühle oder Bierbänke kämen beispielsweise nicht in Frage.
«Wir bedauern den Entscheid», heisst es bei Heineken. Pressesprecherin Carmen Wyss sieht aber auch Vorteile. «Künftig fliessen allfällige Rückzahlungen direkt an die Wirte. Das ist transparenter. Wir können ihnen gute Angebote machen und rechnen damit, dass die meisten uns treu bleiben.» Das glaubt auch Beutler: «Heineken hatte jahrelang Zeit, ein Vertrauensverhältnis mit den Wirten aufzubauen. Davon können sie nun profitieren.» Rund 80 Mitarbeiter beschäftigt der Konzern nach der Schliessung der Haldengut-Brauerei und dem Wegzug des Schweizer Sitzes noch im Raum Winterthur.
«Ich gratuliere der Stadt zu ihrem Entscheid», sagt Karl Fatzer, Präsident von Gastro Winterthur und Wirt im «Cappuccino». «Damit hätte ich nicht gerechnet!» Die meisten Wirte seien zwar ohnehin auf langjährige Lieferverträge mit den grossen Brauereien angewiesen. Diese stellen ihnen Zapfanlagen, Gläser, Kühlschränke, und Mobiliar wie Gartenstühle oder Sonnenschirme zur Verfügung – und oft auch Kredite, welche sie bei Banken nicht bekommen hätten. Es sei aber wichtig, frei entscheiden zu können, auf welche Konditionen man sich einlasse. «Ich hoffe, die Betriebe nutzen ihre neue Freiheit und vergrössern ihr Angebot, statt sich freiwillig zum Status quo zu verpflichten.»
Bei den Kleinbrauereien ist die Freude gross über das Ende des städtischen Biermonopols. «Wir haben oft mit den städtischen Restaurants gesprochen und für uns geworben», sagt Beat Spälti, Geschäftsführer von Stadtguet. Die Antwort sei immer die gleiche gewesen: Wir dürfen leider nicht. «Jetzt dürfen sie», sagt Spälti. «Was wir draus machen, ist unser Bier.» Die Zahl der Gäste, die sich bewusst für ein lokal gebrautes Bier entschieden, sei gewachsen. «Viele bestellen aber immer noch eine ‹Stange› oder ein ‹Grosses› und wissen gar nicht, was sie trinken. Bei Wein würden sie ja auch nicht einfach ‹ein Glas Roten› bestellen. Hier gibt es also noch viel Potenzial für uns.»
Stadt Winterthur http://www.stadt.winterthur.ch/index.php?RDCT=d20ce1d3955fef45d3ff
Zur Information:
Die Brauerei Stadtguet hat eine Jahresproduktion von 1000 HL
nicht 100 HL wie im Artikel erwähnt.
Brauerei Stadtguet ist nominiert für den KMU Max 2012
Wir sind auf Euch angewiesen.
Damit es am 9. Mai heisst: and the winner is....
Gebt alles liebe Stadtguet Geniesser!
Jede Stimme zählt. http://www.kmu-max.ch
Herzliche Dank für Eure Unterstützung.